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Psychomotorik an der Primarschule

 

Psychomotorik Therapeutin EDK und Fachberaterin:                                      
Christina Liner Schmugge c.liner@ps-o.ch
Arbeitszeit: Mo / Do ganzer Tag
Psychomotorik Therapieraum im Trakt B, Zimmer Bühl West

In der Psychomotorik steht die Persönlichkeit des Kindes, seine Bewegungsmöglichkeiten, die zwischenmenschliche Beziehung und das Spiel im Zentrum.
Die Psychomotoriktherapie eignet sich für Kinder und Jugendliche, die motorische oder emotionale Probleme, Verhaltensauffälligkeiten oder Schwierigkeiten in ihren Beziehungen zu anderen Menschen haben. Diese Schwierigkeiten führen zu einem Leidensdruck, der das Kind und oft auch das Umfeld belasten.

Wenn das Kind seine Ressourcen stärken kann und den eigenen Körper besser wahrnimmt, dann beeinflusst dies:

  • Die Freude an der Bewegung
  • Die motorische Geschicklichkeit
  • Die Selbstwirksamkeit
  • Die Soziale Kompetenz
  • Das Vertrauen in sich selbst und die andern
  • Die Fähigkeit, das eigene Verhalten zu regulieren

Vorgehen

Die Anmeldung erfolgt durch die Lehrperson oder die SHP (Schulische Heilpädagogin) im Einverständnis mit den Eltern.
Abklärungen der Therapeutin werden im Rahmen von Förderdiagnostik in der Einzeltherapie und mittels Beobachtung und Austausch mit Lehrpersonen in der Klasse durchgeführt.
Mögliche Unterstützungen und Massnahmen werden mit den Eltern, Lehrpersonen, dem Kind, evt. andern Fachpersonen und der Therapeutin besprochen.

Verschiedene Unterstützungs-Möglichkeiten stehen zur Verfügung

      • Psychomotoriktherapie einzeln oder in einer kleinen Gruppe
      • Psychomotorische Förderung in einer Gruppe im Therapieraum, in der Turnhalle, im Schulzimmer
      • Beratung und Zusammenarbeit mit den Eltern
      • Beratung und Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen
      • Finden eines passenden Freizeitangebots (Schwimmen, Reiten, Judo, Jugi, Pfadi, Malen, Töpfern...

Die Psychomotorik kann auch präventiv im Klassenverband oder in kleineren altersdurchmischten Gruppen eingesetzt werden

      • Bewegungsstunden, Bewegungslandschaften
      • Feinmotorik-Inputs im Kindergarten
      • Grafomotorik-Werkstatt (Hilfen/Unterstützungen zum Erlernen des Schreibens) zur Vorbereitung, und zur Vertiefung der Schrift
      • Hilfen zur Entspannung und Konzentration
      • Unterstützung der emotionalen und sozialen Entwicklung

                                    usw.

Die Psychomotorik verfolgt den Zusammenhang und die gegenseitige Beeinflussung des Gefühlslebens, des Denkens, Wahrnehmens und Bewegens.
Psyche und Motorik beeinflussen sich gegenseitig.
«Fühlst du dich wohl, dann geht vieles leichter.»

Weiterführende Literatur

Download von Kurztexten zur Psychomotoriktherapie in diversen Sprachen