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Steinzeit in Lenzburg

An einem wunderschönen Dienstagmorgen, am 29.3.2022 traf sich die Klasse 4b am Bahnhof Otelfingen um 8:20 Uhr. Frau Kistler und Frau Homberg empfingen uns und wir warteten, bis alle Kinder eintrafen. Als der Zug dann ankam, sind zum Glück schon alle Kinder da gewesen!
Wir sind etwa zwanzig Minuten im Zug gefahren und haben alle möglichen Spiele gespielt. Dann sind wir am Hauptbahnhof Zürich umgestiegen und sind dann noch eine halbe Stunde in einem reservierten Abteil im Zug gefahren, das war cool. Dann sind wir endlich in Lenzburg angekommen. Wir haben nochmal geschaut, dass nichts im Zug liegen bleibt und sind ausgestiegen.
Wir sind einen etwas steilen Berg hochgelaufen zur Lenzburg. Wir gingen aber nicht in die Burg rein, sondern sind auf einen Hügel gegenüber der Burg gewandert. Danach durften wir Znünipause machen, wir haben uns alle ein Plätzchen gesucht. Dann hat uns Frau Homberg erklärt, dass wir einen Foto OL machen und hat uns die Gruppen gesagt. Sofort haben wir uns auf den Weg gemacht, wir hatten eine lange Bilderliste vor uns! Am Schluss musste man an einen bestimmten Ort kommen, wo wir uns dann am Schluss treffen sollten.
Der erste Platz ging an Fabrices Gruppe, weil die am schnellsten an dem Treffpunkt angekommen sind. Es gibt auch noch einen ersten Platz in der Kategorie Kreativität, dieser ist aber noch nicht bekannt. Als alle fertig und die Fotos gemacht waren, haben wir gebrätelt. Frau Kistler und Frau Homberg haben in der Zeit, als wir am Fotos machen waren, ein Feuer gemacht. Alle haben ihre Würste und Stockbrote rausgeholt und grilliert. Danach haben es sich alle schmecken lassen! Wir durften dann noch ein wenig spielen. Die einen sind auf alte Bäume geklettert, andere haben Waripro gespielt… Es war mega cool!

Am Nachmittag sind wir in das Museum gerannt. Aber weil wir dann doch zu früh waren, haben wir eine kleine Trinkpause gemacht an einem kleinen Brunnen, der direkt vor dem Museum Burghalde stand. In diesem Museum wollten wir uns ein bisschen mit der Steinzeit beschäftigen.
Als wir reinkamen, hat uns unser Guide Herr Gwerder begrüsst. Wir durften als erstes in die Garderobe. Da haben wir unsere Rucksäcke und Jacken versorgt. In einem zweiten Raum war ein grosses Mammut auf dem Boden geklebt. So konnten wir uns vorstellen, wie gross so ein Mammut früher in der Steinzeit war. Natürlich war das Mammut nicht echt. Wir bestaunten auch zwei Stosszähne von einem jungen Mammut. Wir haben alle möglichen Fragen gestellt und Herr Gwerder hat sie uns beantwortet.
Anschliessend sind wir weitergegangen in einen kleinen Werkraum. Dort haben wir uns in zwei Gruppen aufgeteilt. Die eine hat sich im Feuerschlagen versucht und die andere hat sich mit Höhlenmalereien beschäftigt. Das Feuerschlagen mit Feuerstein, Pyrit und Zunder brauchte sehr viel Geduld. Nur wer grosse Steine hatte, hat es geschafft. Auch das Malen mit Steinfarben und kleinen Holzstäbchen war nicht ganz einfach. Trotzdem sind viele schöne Höhlenmalereien entstanden. Danach mussten wir leider schon wieder gehen, denn der Zug wartete auf uns. Wir sind genau die gleiche Strecke gefahren wie auf der Hinfahrt. Der Tag hat uns allen sehr viel Spass gemacht. 

Mila und Paula