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Entwicklungsschritte im Ideenraum

5.Woche im Ideenraum, kaum ein Kind vermisst die Spielsachen. «So ist Kindsgi viel besser!»

«Wir können ganz viel spielen.» «Es hat soviel Platz.»» Der Kindsgi ist lustig so!»…

Einige Kinder vermissen Farbstifte und würden wahnsinnig gerne zeichnen. Dies wird mit «Rückenzeichnen» kompensiert, denn mittlerweile kennt die Fantasie der Kinder keine Grenzen mehr.

Znüni wird weiterhin über den ganzen Morgen in regelmässigen Abständen gegessen, die Energie der Kinder ist spürbar ausgeglichener.

Jedoch ist Spielen genau so anstrengend wie Arbeiten. Die Kinder benötigten soziale Umgangsformen, Kommunikation, Strategien, Ideen, ganz viel Erlerntes/ Sachwissen und dies oftmals gleichzeitig.

Es sind bereits Phasen der Entwicklung sicht- und spürbar:

Zu Beginn stand das Material im Vordergrund, das Bauen und Entwickeln. Das Spiel selbst, das gemeinsam miteinander unterwegs sein gewann immer mehr an Gewicht. Damit verbunden mussten sich die Kinder vermehrt mit Konflikten und Kompromissen auseinandersetzen. Daraus resultieren Diskussionen, Absprachen, Besprechungen, die Kinder beginnen einander aktiver zuzuhören.

Viele Kinder können sich nun besser einschätzen, reflektieren, sie bemerken ihr Handeln, denken darüber nach und versuchen es nach Möglichkeit zu optimieren und anzupassen.

Wir Lehrpersonen empfinden die Zeit im Ideenraum ebenfalls als andere Herausforderung als im regulären Kindergarten. Auch unsere Kompetenzen werden anders beansprucht. Wir können sehr viel beobachten, lassen den Kindern nach Möglichkeit viel Raum und Zeit selber Lösungen zu finden und realisieren immer wieder wie gut die Kinder Situationen meistern. Es gilt aber auch schwierige Momente auszuhalten und im richtigen Augenblick Präsenz zu zeigen. Auch unser Denken und Handeln ist im Wandel.

 

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