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ZVV-Entdeckungsreise 5. Klasse Wäfler/Jacober


Start 8:15 Uhr Bahnhof Otelfingen. Wir waren sehr aufgeregt. Im Zug lasen einige Kinder in ihren Büchern oder sie spielten ein Quartett. Wir kamen um 8:56 Uhr in Zürich an. Dort hatten wir nur 7 min Zeit bis das Tram 7 zum Paradeplatz abfuhr. Hui! Jetzt schnell durch das Gewühl am Hauptbahnhof zur Tramhaltestelle. Am Paradeplatz verliessen uns unsere zwei Lehrerinnen und wir durften in Gruppen die selbst geplanten Reisen quer durch Zürich antreten. Zum Beispiel fuhr eine Gruppe zur Polyterrasse, eine andere Gruppe benutzte die Dolderbahn. Vier Kinder fuhren bis zum Chinagarten. Jede Gruppe musste entweder am Central oder am Bellevue anhalten und die Lehrerin suchen. Um 10:45 Uhr mussten wir wieder am Paradeplatz sein. Alle schafften es rechtzeitig! Dann bekam jede Gruppe ein anderes Ziel, das sie mit Hilfe des Zonenplans möglichst schnell anfahren musste. Am Ziel musste man die Fahrkarte abstempeln. Um 11:45 Uhr hätten wir beim Rathaus sein sollen. Nur eine Gruppe kam etwa 5 min zu spät. Die pünktlichen Gruppen spielten Fangen. Gemeinsam spazierten wir zum Lindenhof, wo wir zu Mittag assen. Später gingen wir durch eine Bodenklappe unter dem Lindenhof und sahen Ruinen von den Römern und vom Mittelalter. Einige hatten etwas Angst, dass die Bodenklappe zufallen würde und wir gefangen wären. Glücklicherweise geschah das nicht! Danach gingen wir zu einem Ehgraben in der Altstadt. Ein Ehgraben ist eine Lücke zwischen zwei Gebäuden. Im Mittelalter wurde der ganze Abfall und Dreck da reingeschmissen. Auch die Plumpsklos führten direkt in den Ehgraben. Am Anfang bei der Tür war es sehr eng. Danach gingen wir zurück zum Hauptbahnhof. Dort bekam jede Gruppe einen Bahnhofsauftrag. Man musste zum Beispiel einen Bahnhofangestellten beobachten, Schadenskontrolleur spielen oder Spezialangebote der SBB herausfinden. Als die Aufträge fertig waren, musste man wieder zu einem neuen Ziel fahren. Diesmal war die Zeit aber etwas knapper und wir mussten wirklich pressieren. Zwei Gruppen mussten zum Hegibachplatz in ein bestimmtes Geschäft und der Inhaberin einen Gruss von Frau Wäfler ausrichten. Die Verkäuferin war nämlich die Schwester von Frau Wäfler. Eine Gruppe hatte ziemlichen Stress und schaffte es wahnsinnig knapp zurück an den Hauptbahnhof. Glücklich und etwas stolz, dass wir es alle geschafft hatten, fuhren wir zurück nach Otelfingen. Es war ein sehr toller Ausflug!  

 

 

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