Im Museum für Urgeschichte(n)
Die 5.Klasse war im Museum für Urgeschichte(n) in Zug. Am Vormittag mussten wir draussen verschiedene Aufgaben lösen und lernten so die Zuger Altstadt kennen. Wir erklommen auch den Zytturm, von wo aus man eine super Aussicht über die Stadt hat. Einige mussten gegen einen Anflug von Höhenangst kämpfen, doch alle schafften es sicher rauf und wieder runter.
Danach ging es weiter ins Museum, wo wir zuerst unseren Lunch assen. Als wir fertig waren, bekamen wir einen Guide. Sie zeigte uns Jagdwaffen aus der Steinzeit wie Speere, Pfeilbogen und Speerschleudern. Natürlich wollte sie im Museum nicht schiessen, aber beim Pfeilbogen schoss sie aus Versehen und sagte: „Sch*****!“ Das war sehr lustig.
Danach durfte die eine Gruppe im Museumsgarten selber mit Pfeilbogen und Speerschleuder schiessen. Unser Ziel war ein junges Reh - also natürlich kein echtes! Beim zweiten Mal traf ich mit der Speerschleuder den Kopf (fast das Auge).
Die andere Gruppe musste ein Blatt ausfüllen. Alle Antworten waren im Museum versteckt. Es gab viel zu sehen, z.B. ein nachgebautes Haus aus der Jungsteinzeit und eine Jagdszene aus der Altsteinzeit.
Nachdem die Gruppen gewechselt hatten, trafen wir uns wieder in der Museumswerkstatt. Dort machten wir gemeinsam eine Nadel aus echtem Hirschknochen. Wir schliffen den Knochen mit einem Sandstein zu einer Spitze. Einige hatten es so scharf gemacht, dass sie sich daran stachen und bluteten! Zum Glück waren die Verletzungen nicht allzu schlimm. Da wir nicht oft nähen, machten wir eine Halskette aus der Knochennadel.
Kurze Zeit später mussten wir schon wieder auf den Bus und danach in einen Schnellzug. Er war sehr bequem, man konnte den Sitz ein bisschen runterlassen um zu schlafen. Es hatte auch einen Tisch zum runterklappen wie im Flugzeug. Aber leider fuhren wir nur bis Zürich HB, von wo wir in einem normalen Zug zurück nach Otelfingen fuhren. Es war ein toller Tag!
Noel, Melvin, Edward, Alex V. und Frau Kistler