VIndonissa: so lebten die Legionäre
Um 8.56 fuhr der Zug in Otelfingen ab, kurz nach halb 10 Uhr kamen wir in Brugg an. Zuerst besuchten wir das Vindonissa-Museum. Eine Führerin erklärte uns vieles zur Römerzeit. Unter anderem sahen wir das Model des Römerlagers an und erfuhren, dass in Vindonissa das einzige Lager in der Schweiz gewesen war. Danach konnten wir uns noch ein bisschen umsehen. Am meisten Spass machte es uns, die römischen Spiele auszuprobieren und uns wie ein Legionär anzuziehen. Wir hatten gelernt, dass wir viele Gegenstände und Lebensmittel (wie z.B. die Baumnuss) nur dank der Römer kennen.
Zu Mittag assen wir in einer Ruine eines Amphitheaters. Nach dem Essen spielten wir noch ein bisschen. Das Amphitheater war riesengross. Mit Bäumen zeigten sie wie hoch es früher gewesen war. Es war sehr schön.
Nach dem Essen besichtigten wir einen Teil des Legionärspfads. Als erstes gingen wir in einen Kellerraum. Dort sahen wir ein Stück einer immer noch erhaltenen und funktionierenden römischen Wasserleitung. Danach spazierten wir zum Haupteingang des früheren Lagers. Das Südtor war nachgebaut worden, so wie man annimmt, wie es damals ausgesehen hatte. Dort sahen wir auch ein Stück einer immer noch erhaltenen Strasse der Römer. Nach ein bisschen laufen kamen wir auch schon zum Nordturm. Wir besuchten auch noch eine Badeanstalt der Römer, die auf einem heutigen Friedhof stand.
Unser letzter Stopp war eine Toilettenanlage und eine Kloake. Wir liefen durch den unterirdischen Abflusskanal (= Kloake). Dummerweise wussten wir das aber erst nachher! Iiih! Die Toiletten waren für die Zeit schon sehr fortgeschritten, sie hatten Wasserspülungen. Dann war unsere Exkursion auch schon beendet und wir fuhren nach Hause.
CR / KS