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Sporttag 2016

Es ist ein strahlender Sommermorgen. Früher als sonst sind die Fünft/Sechstklässler mit ihrem Lehrer Stefan Peyer und einigen hilfsbereiten Lehrkräften aktiv. Auf dem Schulgelände der Primarschule und dem Sportplatz der Oberstufe stellen sie den Plauschpostenlauf auf, den sie für die ganze Schule vorbereitet  haben.

Eine halbe Stunde später brummt der Pausenhof. Sechstklässler halten geduldig Nummerntafeln mit Tierbildern hoch. Die Fünftklässler sind heute Vormittag Gruppenchef der altersdurchmischten Gruppe. „Wo isch de Tiger?“ „Händ ihr de Noah gseh?“ Zwei Mädchen stehen etwas verloren in der Mitte des Hofes und sehen sich suchend um. Sofort werden sie angesprochen, ob sie ihre Gruppe suchten. „Nei, aber mir sueched dä Gonzalo!“ Endlich haben sich alle gefunden. Stefan Peyer begrüsst alle und erklärt kurz den Ablauf. Nun geht es offiziell los. Die Gruppen begeben sich zu ihrem ersten Posten.

Da gibt es nasse Schwämme in einen Eimer auszudrücken, um möglichst viel Wasser zu sammeln. Daneben muss man mit Rasierschaum bestückten langen Ballonen fechten. Ein Knirps schmiert sich den Rasierschaum spontan ans Kinn. Der Postenchef findet: “Du tusch mer jetzt fasch echli leid“, doch der Kleine will seinen Bart behalten. „...ah, ich verschtah, du bisch dä Käptn Hook!“

Unter der alten Föhre findet ein „Chlüpplifangis“ statt. Es gilt, der Gegnergruppe Wäscheklammern an der Kleidung zu befestigen und dabei möglichst  selber keine abzubekommen. Beim Posten „Limbo“ müssen die Kinder zu fetziger Popmusik unter einer  tiefgesetzten Hochsprungstange durchgehen. Die Postenchefinnen zeigen gekonnt vor, wie das am besten geht.

Viel Teamwork ist gefordert, wo die Kinder nur mit Hilfe eines Küchenhandtuches einen Ballon befördern müssen. Alle sind hoch konzentriert, fällt der Ballon trotzdem, wird herzhaft gegiggelt. Gruppenchef zu sein ist nicht so einfach. „Sìsch scho lässig, aber sie losed halt eifach nöd, wänn ich säge wiiter. Si bliibed schtah und lueged zue!“ „Die Chliine sind besser, die Grosse ränned mängisch eifach wäg!“ „Iich find's luschtig, ich han e gueti Gruppe!“

Auf dem roten Platz finden Pedalorennen, Torschiessen, Ballsammellauf und Sportpantomime statt. Nähert man sich aber der Turnhalle, hört man schon von weit her Anfeuerungsrufe. Beim Hindernislauf geben die Kinder alles.

Drei Frauen der Elterngruppe halten den Samariterposten und haben bis zur Pause erst ein Pflaster gebraucht - ein gutes Zeichen! Ein paar Lehrerinnen haben als Znüni Eistee, Weggli und Apfelschnitze vorbereitet. So wird die Pause von allen genossen.

Auf die Frage, welcher Posten am besten gefallen habe, hört man „Rasierschaumfechten“, „Sportpantomime“, „Hindernislauf“, aber auch ganz viel „Alles!“

Und so soll es für einen gelungenen Sporttag auch sein.

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