Exkursion Museum 5./6. Klasse
Der Morgen
Es ist 06:45 Uhr, mein Wecker läutet: „Trrr, trrr, trrr...!“ Mühselig stehe ich auf und sehe den vom Vortag gepackten Rucksack und werde mir bewusst, dass heute die Exkursion ist! Sofort esse ich mein Frühstück, denn die anderen sind noch nicht wach. Es vergeht die Zeit und ich mache mich auf den Weg zur Schule. Dort komme ich an und dann tönt auch schon die Schulglocke. Drinnen gibt Herr Peyer noch ein paar letzte Erklärungen. Dann wird es aber auch schon Zeit zu gehen. Wir fahren mit Bus und Zug zum HB Zürich. Von dort aus sind es nur noch ein paar Schritte bis zum Landesmuseum. Wir treten ein, der Kassier macht seinen Job und dann geht die Führung zum Thema ‚Swissness’ auch schon los. Wir sehen viele spannende Dinge, wie zum Beispiel solche, die es nur in der Schweiz gibt oder typische Geschichten/Legenden/Sagen und vieles mehr. Als die Führung zu Ende ist, haben wir noch fast eine Stunde ‚Freizeit’ im Museum. Was meine Gruppe (Jungsgruppe) natürlich zuerst macht, ist die Waffenausstellung suchen! Wir stürmen allen voran in den Waffenturm. Oben angekommen, rutschen unser Mäuler auf, alles vollgestopft mit Waffen: Von Hellebarden über Morgensterne bis hin zu den modernen Maschinengewehren. Vor lauter Staunen vergeht die Zeit wie im Flug. Auf gut Deutsch, wir mussten runter, danach ist unser Abenteuer im Landesmuseum auch schon zu Ende.
Noah
Mittag und Nachmittag
Das Landesmuseum liegt bereits hinter uns. Nun sitzen wir alle auf einer Mauer im Park vor dem Museum und essen unseren Lunch. Ich habe einen Hörnlisalat mit Gurken und Cervelat dabei. Doch ich habe keinen grossen Hunger. Sobald mein Salat einigermassen aufgegessen ist, gehe ich mit den anderen spielen. Denn die anderen spielen eine Art Softball. Die zwei Gruppen (Mädchen gegen Jungs) versuchen den - bei uns roten - Mini-Fussball zu ergattern und ihn dann abzugeben. Doch der Gegner muss zwei Meter von der Person mit dem Ball entfernt bleiben. Wir alle kommen etwas ins Schwitzen. Doch dann gehen wir weiter ins Kulturama. Da müssen wir einen Auftrag erledigen. Ich zeichne einen Schrumpfkopf ab und schreibe noch acht Fakten dazu auf. Doch die Zeichnung misslingt mir. Am besten finde ich die Schubladen im obersten Stock. Da hat es Tierfelle, Schlangenhäute und vieles zum Ausprobieren und Anfassen. Zum Schluss bekommen wir noch ein Eis. Alle wollen ein Pralinato. Ich nehme dann ein Stracciatella. Auf dem Heimweg rede ich einfach noch ein wenig mit Valeria.
Lina