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Abschlussreise nach Lausanne

Seit Beginn des Schuljahres ist die 6. Klasse in Briefkontakt mit einer Klasse aus Lausanne. Mitte Mai besuchten die Kinder aus Lausanne uns in Otelfingen, nun machten wir einen Gegenbesuch am Genfersee. Leider spielte bei beiden Besuchen das Wetter nicht mit, so dass Regenschutz und Schirm unerlässliche Gegenstände beim Packen waren.

 

Die Zugfahrt nach Lausanne war lang, jedoch abwechslungsreich. Ein zehnminütiger Spaziergang führte uns vom Bahnhof zur Schule unserer Partnerklasse. Dort wurden wir schon gespannt erwartet. Als erstes assen wir unsere Lunchs. Einige Kinder versuchten bereits mit den Kindern der anderen Klasse zu kommunizieren. Das war nicht einfach. So mussten neben den Sprachkenntnissen in Deutsch und Französisch oft auch Gesten und andere Sprachen zu Hilfe genommen werden.

Für den Nachmittag hatte Frau Fischer, die Lehrerin der Lausanner Klasse, einen Postenlauf im Stadtzentrum organisiert. Die beiden Klassen wurden gemischt und in Gruppen aufgeteilt. Miteinander mussten sie verschiedene Arten von Aufgaben lösen, mal auf Deutsch, mal auf Französisch. Das war herausfordernd und die Kinder waren lange unterwegs. Zurück in der Schule erwartete uns ein feiner Zvieri als Belohnung.

Für das Abendessen hatten die Lausanner sich grosse Mühe gegeben: frische Crèpes mit verschiedenen Füllungen erwarteten die beiden Klassen! Mmh, war das fein!

Gestärkt ging es am Abend wieder los: Wir durften die Kathedrale von Lausanne mit einer Führung besichtigen. Eine Gruppe bestieg den Turm (über 200 Stufen!) und genoss die Aussicht, während die zweite Gruppe die unterirdische Krypta mit den uralten Skeletten und Mauern bestaunte. Danach wurde natürlich gewechselt. Zum Schluss spielte uns der Führer auf der eindrücklichen Orgel kleine Stücke vor und wir konnten sie von ganz nah besichtigen.

Bis wir zurück in der Schule waren, war es bereits dunkel und Zeit fürs Bett. Also machten wir es uns alle in der Turnhalle auf den Matten bequem. Es ging eine Weile, bis über 40 Kinder ruhig waren...

Am nächsten Morgen frühstückten wir zusammen und dann hiess es Abschied nehmen. Während die Klasse zurück in ihren Schulalltag musste, nahmen wir die Metro und besuchten das olympische Museum. Hier erfuhren wir einiges über die antiken und die modernen olympischen Spiele.

Kurz nach dem Mittag mussten wir los. Es ging zurück in die Schule, Gepäck abholen und zum Bahnhof spazieren.

Die Zugfahrt nach Otelfngen war ziemlich ruhig, denn alle waren müde!

Es war ein spannendes Erlebnis, eine Schule im Welschland zu besichtigen und in Kontakt zu treten mit einer französischsprachigen Klasse. Wir haben viele Eindrücke und Erfahrungen mit nach Hause genommen!

 

 

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