Navigieren in Otelfingen

Feuer mit Steinzeitmethoden im Eiszeitwald

Am Montagnachmittag vor den Sportferien gingen wir bei Schnee in den Wald oberhalb des Schulhauses. Wir probierten mit verschiedenen Möglichkeiten, jedoch ohne Feuerzeug und Streichhölzer, ein Feuer hinzubringen. Es war sehr streng aber auch lustig. Samuel und ich bohrten mit einem Hartholzstab und Bogen durch vier 3mm-Holzplatten hindurch! Das Holz wurde schwarz und es stieg etwas Rauch auf! Es brauchte sehr viel Geduld und wir wechselten uns ständig ab. Um ein Feuer zu entfachen muss man Funken hinbringen, welche etwas Zunder zum Glühen und Brennen bringen. Zunder kann ein trockener Pilz, etwas Holzspäne oder Heu sein. Geklappt hat es am Schluss mit einer Metallkante und einem Magnesiumstab. Vorsichtig mussten wir die kleine Flamme mit Spänen und kleinen Holzstücken nähren, damit schliesslich ein grosses Feuer für unser Schoggi-Schlangenbrot und den Punsch brannte. Nun wissen wir, welche Bedeutung das Feuer für unsere Urahnen hatte – vorallem im Winter! Auf dem Nachhauseweg machten wir noch eine Schneeballschlacht – Mädchen gegen Samuel und Jan. Einige schlittelten den Hang hinunter. Es war ein sehr lässiger und lustiger Nachmittag.

Jan, Herr Peyer

Anzeigebereich der Bildergalerie