5. Klasse Exkursion ins Landesmuseum und in die Altstadt Zürich
Am 8.11.13 reisten wir mit dem Zug nach Zürich an die Ausstellung zu „Karl der Grosse“. Am Nachmittag schauten wir uns die Altstadt noch etwas genauer an. Hier einige Stationen unserer Exkursion:
Karl der Grosse lebte um 700 n.Chr. Man weiss nicht genau, wie er aussah. Bekannt ist, dass er keinen Bart und kurze Haare hatte. Die Maler haben ihn einfach so gemalt, wie sie sich ihn vorgestellt haben. Karl der Grosse konnte zwar nicht schreiben, aber lesen. Er wollte, dass überall in seinem Reich eine gut lesbare Schrift benutzt wurde. Unsere heutige Schrift entstand schlussendlich daraus. Er führte viele schlimme Kriege und an einem Tag liess er mal 4000 Menschen töten. Karl der Grosse hatte sehr grosse Füsse. Sein Fuss mass 32cm. Er hat auch einheitliche Längenmasse eingeführt.
Zürich war früher von einer Stadtmauer umgeben. Das sah man auf dem Murerplan sehr gut. Sie war meist eckig und teilweise auch am Wasser. Bei einem Teil der Stadtmauer gab es im Burggraben Hirsche. Heute geht dort die Hirschengrabenstrasse durch. Die Hirsche wurden gejagt. Ein kleiner Teil der Stadtmauer steht immer noch.
Das Grossmünster ist das Wahrzeichen Zürichs. Seine zwei Türme ragen weit in den Himmel hoch. Es ist die grösste Kirche Zürichs. Früher war eine Statue von Karl der Grosse an der Aussenwand angebracht. Doch mit der Zeit ging sie kaputt und wurde durch eine Kopie ersetzt. Die alte Figur steht jetzt in der Krypta. Otelfingen hat die Kirchturmspitze beim Grossmünster abgeschaut.
Ist man in der Kirche, kann man auf den Karlsturm hoch. Eine enge, steile und lange Treppe führt hinauf in den Karlsturm. Gegen oben wird sie breiter. Vom Karlsturm aus sieht man über ganz Zürich. Die Turmspitze ist mal abgebrannt. An speziellen Festtagen hängen sie eine Zürcherfahne raus.
Mit einem speziellen Schlüssel konnten wir durch den Eh-Graben gehen. Der Eh-Graben ist am Anfang sehr schmal, nach hinten wird es breiter. Er ist etwa zwei Meter hoch und an der breitesten Stelle 1.5 Meter breit. Früher wurde er als Müllgraben gebraucht weil man den Abfall, den Urin und den Kot hinein geworfen hat. Regelmäßig schickte man Schweine in den Eh-Graben um die essbaren Reste aufzufressen. Wenn es geregnet hat, wurde der ganze Dreck wieder rausgespült. Heute ist der Eh-Graben sauber und die Kanalisationsrohre sind im Boden eingebaut. Es war sehr interessant, aber unserer Meinung nach stank es immer noch...
Danach ging es zum Lindenhof. Der Lindenhof war schon über lange Zeit hinweg eine Befestigungsanlage. Dadurch konnten sie die Gegner besser abwehren und sehen, weil die Anlage auf einem Hügel stand. Unter dem Lindenhof hat es eine Römerruine. Uns ist aufgefallen, dass es viele Bäume auf dem Lindenhof hat. Wir fanden es sehr interessant, wie die versenkbare Tür aufgegangen ist.
In der Römerruine muss man durch eine Falltür rein. Die Römerruine ist ein kleiner Raum unter der Erde. Die Römerruine besteht aus lauter Steinen. In der Römerruine gibt es viele Infotafeln und es ist sehr eng! Wir wussten gar nicht, dass man mit diesem besonderen Schlüssel durch diese Türe im Boden in die Römerruine kann. Wir fanden es sehr spannend. Es hatte zum Glück eine Beleuchtung!
Zürich hat viele spezielle Gebäude. Fast an allen alten Häusern stand etwas Spezielles in alter Schrift. Die Häuser waren meist sehr eng zusammen gebaut. Die Kirche war schön geschmückt, vor allem die Fenster mit den dünn geschnittenen Steinen haben uns gut gefallen.
Uns ist während der Exkursion aufgefallen, dass Zürich viele Kirchen und viele Läden hat. Der Hauptbahnhof fällt auch auf, weil er eines der grössten Gebäude ist in Zürich. Es hat sehr viele Leute! Zürich ist gross, laut und bunt. Eigentlich gibt es viele auffällige Sachen in Zürich, aber man bemerkt die Sachen nicht einfach so. Man muss eben gut hinschauen.
Die Limmat fliesst durch Zürich.
Geschrieben von der 5. Klasse